Was der Vitaldaten-Tracker konkret macht
Vier Werte, ein Klick pro Tag. Mehr braucht es nicht.
Der Vitaldaten-Tracker ist bewusst schlank gehalten. Kein Wearable-Zwang, kein Import aus zehn Fitness-Apps. Was zählt, sind vier Zahlen, die Du innerhalb von 20 Sekunden am Morgen oder Abend eingibst — und die zusammen ein erstaunlich präzises Bild Deiner Woche zeichnen.
- Schlaf: Stundenzahl, grob geschätzt — reicht für den Trend
- Stress: 0–10 nach eigenem Bauchgefühl. Kein Cortisol-Test nötig, Bauchgefühl ist erstaunlich zuverlässig
- Gewicht: so oft wie Du magst — täglich, wöchentlich, monatlich. Zeigt den Langzeit-Trend
- Zyklus (optional): Menstruationsstart, PMS-Phase — koppelt sich automatisch an Deine Wund-Ereignisse
- Optional erweiterbar: Rauchen ja/nein, Alkohol ja/nein, Rotlicht ja/nein — als kleine Tages-Häkchen für die Bausteine, die bei Dir aktiv sind
Jeder Wert wird als Sparkline über 6 Wochen angezeigt — Du siehst auf einen Blick, ob Dein Schlaf sich stabilisiert, Dein Stress runter geht und Dein Gewicht in die richtige Richtung wandert. Und das Wichtigste: Die Werte werden mit Deinen aktiven Wund-Stellen abgeglichen.
Vier Werte, ein Blick. Schlaf, Stress, Gewicht, Zyklus — je 12 Wochen. Anna's PMS-Fenster ist der stärkste Trigger, das System hat es nach 6 Wochen erkannt und warnt jetzt automatisch 3 Tage vorher.
Was Du davon hast
Die Trigger, die Ernährung allein nicht erklärt.
Der klassische Frust bei Akne Inversa: Du meidest strikt Deine Trigger-Foods — und trotzdem kommt der Schub. In neun von zehn Fällen liegt es dann an einem der „unsichtbaren Trigger": eine schlechte Schlafwoche, ein Todesfall in der Familie, die Woche vor der Periode, ein Kilo mehr in kurzer Zeit. Der Vitaldaten-Tracker macht diese Trigger sichtbar.
- Zyklus-Kopplung: Wenn Du prämenstruell regelmäßig Schübe bekommst, warnt Dich das System 3–5 Tage vorher — statt Dich zu überraschen
- Schlaf-Kopplung: Zeigt Wochen, in denen Du unter 6 Stunden schläfst, im gleichen Diagramm wie Deine aktiven Stellen — die Korrelation ist bei vielen frappierend
- Gewichts-Baustein: BMI und Startgewicht sind hinterlegt — beim Abnehmen siehst Du im Diagramm, wie Deine Wunden mitsinken (bei mir war das ein deutlicher Effekt)
- Stress-Bewusstsein: Wer sieht, dass sein Stress-Wert seit drei Wochen bei 8/10 steht, sucht andere Antworten als „ich muss weniger Milch trinken"
- Rauchstopp-Baustein: Wer aufhört oder reduziert, sieht den Effekt auf Wund-Verlauf in Echtzeit — starker psychologischer Anker
Warum das zum AI-Protokoll gehört
Ernährung ist ~90 %. Die letzten 10 % entscheiden über Remission.
Wer nur die Ernährung angeht, kommt oft ziemlich weit — 60, 70, manchmal 80 % Rückgang. Die letzten Prozent bis zur echten Remission sitzen fast immer in Vitalfaktoren: Schlaf, Stress, Gewicht, Nikotin. Deshalb ist der Vitaldaten-Tracker der Baustein, der nach dem Ernährungstagebuch kommt — er räumt die restlichen Hürden weg.
- Bekommt Startwerte aus dem Onboarding (Gewicht, Nikotinstatus, Zyklus)
- Wird an Dein Wundtagebuch gekoppelt — Sparklines liegen im gleichen Zeitraster wie Deine Stellen
- Trennt „Ernährungs-Trigger" von „Stress-Trigger", wenn Dein Ernährungstagebuch uneindeutige Muster zeigt
- Steuert bei Bedarf die geführten Sessions (bei erhöhtem Stress-Wert werden entlastende Sessions vorgeschlagen, keine belastenden Fasten-Zyklen)
Kurz: Wer AI wirklich in den Griff bekommen will, kommt an den Vitaldaten nicht vorbei. Das Protokoll macht sie so leichtgewichtig wie möglich — vier Klicks am Tag.
Häufige Fragen
Vitaldaten-Tracker — FAQ
Brauche ich dafür eine Smartwatch oder ein Wearable?
Nein. Alles ist manuell und funktioniert am Handy oder am Rechner. Wenn Du eine Uhr hast, kannst Du die Schlafstunden ablesen und eintragen — aber es gibt keinen automatischen Sync und keine Notwendigkeit dafür.
Wie soll ich meinen Stress auf einer 0–10-Skala einschätzen?
Bauchgefühl reicht. 0 = wie im Urlaub, 5 = normaler Alltag, 8 = mehrere große Baustellen, 10 = kurz vor Zusammenbruch. Die Zahl ist nicht wissenschaftlich — aber ihre Veränderung über Wochen ist erstaunlich zuverlässig.
Muss ich den Zyklus tracken, wenn ich hormonell verhüte?
Optional. Bei hormoneller Verhütung ist der Zyklus meist geglättet, die Kopplung an Schübe schwächer. Trotzdem kann ein Eintrag der Blutungsphase hilfreich sein, wenn Du auch dann noch Schub-Muster hast.
Kann ich einzelne Tracker-Felder deaktivieren?
Ja. Wer nicht raucht, sieht das Rauchen-Feld nicht. Wer keine Regel hat, sieht den Zyklus nicht. Das System zeigt Dir nur, was für Dich relevant ist — Ergebnis aus dem Onboarding.
Was, wenn ich mal 2 Wochen nichts trage?
Kein Drama. Die Sparklines zeigen dann eine Lücke, das System interpretiert nichts hinein. Wenn Du zurückkommst, machst Du weiter — die Muster brauchen Wochen, keine Perfektion.
Kein Fitness-Tracking-Overload. Vier Werte, ein Klick pro Tag — und Du siehst die Trigger, die keine Ernährungs-Trigger sind. Bei mir war es der Schlaf. Bei anderen der Zyklus, das Gewicht, das Rauchen. Erst wenn Du sie siehst, kannst Du sie angehen.